0711/2579208

Open-Air Programm 2026

  Der Sommer naht und bald beginnt die Zeit, um unter dem Sternenhimmel zusammenzukommen, Filme groß zu genießen und viele Sommernachtsträume zu erleben. Und zum 40-jährigen Jubiläum des Kinomobils Baden-Württemberg e.V. präsentieren wir ihnen dieses Jahr eine besondere Auswahl filmischer Träume: Das diesjährige Filmprogramm paart thematisch verwandte Filme der 80er-Jahre mit Filmen von heute und geht der Frage nach, wie weit die Klassiker der Vergangenheit die Highlights von heute prägt, was wir aus ihnen lernen oder wo uns die gegenwärtige Filmkunst vielleicht sogar mehr abholt. Wie kultig können beispielsweise Zeitreisen in die Zukunft sein? Welche Schritte ging die Frau auf dem Weg zur Selbstermächtigung damals und welche heute? Und wie stark ist der Blick eines Kindes auf autoritäre Systeme gestern und wie stark ist er heute? Mit dem Blick ins Filmprogramm möchten wir sie also einladen, die Geschichte und Verweise des Kinos auf sich wirken zu lassen, mit ihrer Auswahl erste thematische Schwerpunkte für sich und ihr Publikum zu setzen und bei einer gemeinsamen Vorführung mit ihnen und dem Publikum in den Austausch zu kommen. Dazu gibt es natürlich viel Herz, Humor und immer den passenden Soundtrack im Programm! Und vielleicht wird in ihrer Nähe im Open-Air-Kino der andere Film des von ihnen gewählten Filmpaares gezeigt, sodass sie mit uns auf Tour durchs Land und eine Reise durch die Filmgeschichten gehen können. Neben großen Filmen der Geschichte widmet sich das Filmprogramm auch explizit großen Persönlichkeiten des Films: zu Ehren von Robert Redford, Mario Adorf und Hark Bohm präsentieren wir ausgewählte Werke und ihr filmisches Talent nochmal auf der großen Leinwand. Mit dem romantischen und musikalischen Krimi „Diva“ von Jean-Jacques Beineix möchten wir zudem unserem Kino-Kollegen Stefan Paul vom legendären und nunmehr leider geschlossenen Kino Arsenal in Tübingen Respekt zollen, bei welchem der Film 15 Jahre lang im Programm zu sehen war. Die Film- und Kinowelt wäre nicht so lebendig, aufregend und berührend, hätte sie sie nicht mitgeprägt! Neben dem Kinomobil möchten wir aber auch filmische Jubiläen (nach-)feiern und mit Filmen wie Johannes Schaaf’s „Momo“, Robert Zemeckis‘ „Zurück in die Zukunft“ oder Sydney Pollack’s „Jenseits von Afrika“ zeigen, wie zeitlos und gar unsterblich Filme auch nach (über) 40 Jahren sein können, wenn sie mit Hingabe, Raffinesse und Weitblick geschrieben, gespielt und gedreht werden. Ohne Filme wie diese wäre unser kollektives Gedächtnis und unsere Fantasie sicherlich nicht so reich.